Zur Erschließung der Vorteile der Digitalisierung im Schienenverkehr sind verschiedene Anpassungen der bisherigen Prozessabläufe in Bahnunternehmen notwendig. Dazu gehören auch Lösungen für die zustandsorientierte Instandhaltung der Schieneninfrastruktur. Zur Auswahl einer geeigneten Instandhaltungsstrategie müssen Zustandsdaten aus verschiedenen Quellen verknüpft und zu entscheidungsrelevanten Informationen aufbereitet werden.
Die DB Netz AG muss durch die Liberalisierung der Eisenbahnmärkte und die Umstrukturierung der ehemaligen Staatsbahnen neue Infrastrukturverknüpfungsverträge mit ihren Nachbarinfrastrukturbetreibern abschließen, die den veränderten rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen entsprechen – so auch mit der SZDC, dem tschechischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber.
Attraktiver Schienenpersonennahverkehr setzt eine intakte, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Infrastruktur voraus. Das gilt in Ballungsräumen genauso wie im ländlichen Raum. Um den effizienten Betrieb von Bahnstrecken in der Fläche dauerhaft zu sichern, wurden im Rahmen der Mittelstandsoffensive der DB verschiedene Modelle entwickelt und untersucht.
Auf dem Expertendialog Bauen 2017 hat DB Training, Learning & Consulting die Bau-Experten des DB-Konzerns mit der Bahnbau-Industrie ins Gespräch gebracht. Dabei wurde deutlich, dass die steigenden Investitionen des Bundes in die Schieneninfrastruktur Veränderungen im Planungs- und Prozessmanagement von Bauprojekten notwendig machen. Außerdem ist der Mangel an Fach- und Nachwuchskräften eine große Herausforderung für den Bahnbau.
Bahnhof bleibt Bahnhof und Reisende bleiben von der Zeit Gehetzte und Gestresste – dies wird sich auch im modernen "Wohlfühlbahnhof" nicht ändern. Architekten und Stadtplaner denken darüber nach, mit welchen Interventionen und strategischen Umbaumaßnahmen die Atmosphäre und der Charakter des Orts verändert und dadurch positiv gestimmt werden können. Stellschrauben sind Raumqualität und Atmosphäre. Das Spannungsverhältnis von Funktionalität und "Wohlfühlen"...
Neuzeitliche Produktionsmethoden befreien den Menschen von Routineaufgaben und ersetzen diese durch automatisch arbeitende technische Einrichtungen. Diese Entwicklung geht auch am Eisenbahnbetrieb nicht vorbei. Im Bereich der Triebfahrzeuge wird durch die Führung des DB-Konzerns die Entwicklung zum führerlosen Betrieb als Ziel definiert. Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob auch die Infrastruktur vollautomatisch betrieben werden kann, und was daraus für...
Die DB Netz hat Muster-Betriebsanweisungen und einen unterstützenden Prozess für den Brandschutz bei Arbeiten im Gleisbereich erstellt, um die Umsetzung der erforderlichen Schutzmaßnahmen zu standardisieren und damit zu vereinfachen.
Den ländlichen Raum auch in strukturschwachen Regionen kostengünstig und rentabel an die Schiene anzubinden und dabei die Stilllegung von Strecken zu vermeiden, so lautete das Ziel der bahninternen Strukturreform, der Mittelstandsoffensive, die die Deutsche Bahn AG um die Jahrtausendwende angestoßen hatte. Es war die Geburtsstunde der Regionalnetze.
Angesichts der Tatsache, dass Straßenverkehrsteilnehmer national wie international den Großteil der Verursacher von Bahnübergangsunfällen darstellen, werden Diskussionen über Sicherheit am "neuralgischen Kreuzungspunkt" zwischen Schiene und Straße zurzeit noch zu einseitig aus eisenbahnbetrieblicher Perspektive geführt. Aus der psychologischen Analyse der Ursachen von Fehlverhalten beim Überqueren von Bahnübergängen lassen sich Maßnahmen zur Unfallvermeidung ableiten, die bestehende Sicherungsmaßnahmen ergänzen.
Die bundesweit rund 5.400 Bahnhöfe der DB Station&Service AG sind für knapp drei Milliarden Reisende und Bahnhofsbesucher jährlich die zentrale Mobilitätsdrehscheibe. Seit mehreren Jahren spart die DB Station&Service AG Energie an den Bahnhöfen und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Erreicht wird dies durch ein Energiemanagementsystem, das nun gemäß der Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert wurde.
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