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Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Mobilitätslösungen für den urbanen Verkehr

Kundeninformationen ausbauen

Selbstverständlich reichen neue Fahrzeuge und der Ausbau des Verkehrsnetzes allein nicht aus, um die Kundenzufriedenheit zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Es ist ebenfalls von zentraler Bedeutung, die Fahrgäste in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen. Um von den Erfahrungen der Fahrgäste zu profitieren und ihre Anregungen und Wünsche aufzunehmen, hat die BVG einen Kundenrat ins Leben gerufen. Insgesamt 30 Personen aus allen Kundengruppen, zum Beispiel Teenager, Rentner und mobilitätseingeschränkte Personen, sind jeweils für 2 Jahre ehrenamtlich aktiv und formulieren ihre Erwartungen an einen modernen ÖPNV.

Die BVG nimmt die Anregungen ihrer Kunden nicht nur auf, sondern informiert sie auch bestmöglich. Die fortschreitende Digitalisierung bietet dafür viele Möglichkeiten. Im August 2014 wurde die Unternehmenshomepage bvg.de komplett überarbeitet. Seitdem profitieren zirka 400.000 Nutzer täglich von einer intuitiveren Steuerung und einem übersichtlichen Design. Die App „BVG FahrInfo Plus“, die für iOs und Android-Systeme erhältlich ist, wurde bereits eine Million Mal heruntergeladen. Sie informiert Nutzer über aktuelle Fahrverbindungen und bietet die Möglichkeit, Online-Tickets zu kaufen.

Neubauprojekt: Lückenschluss der U5 (Quelle: BVG)

Innovative Mobilitätslösungen bestimmen die Zukunft der Städte

Vor 25 Jahren herrschte eine große Aufbruchsstimmung in Berlin. Heute bietet sich in Berlin erneut die Chance, die Mobilität der Zukunft mitzugestalten. Intelligente und umweltfreundliche Mobilität ist ein Thema, das alle Bürgerinnen und Bürger betrifft. Starke Unternehmen und Forschungseinrichtungen machen Berlin zu einem Kompetenzzentrum für Mobilität und fördern das Innovationspotenzial.

In Zukunft werden weniger Autos auf den Straßen fahren. Immer mehr Menschen entscheiden sich in der Stadt bewusst für einen Umstieg auf ÖPNV oder Fahrrad. Carsharing-Angebote werden immer weiter ausgebaut. Der Ausbau des Carsharings macht in der Stadt aber nur Sinn, wenn der ÖPNV für eine Mobilität ohne Auto gestärkt wird und zugleich Parkplätze für Privatautos reduziert werden. Eine Bündelung des Verkehrs wird deshalb in Zukunft umso wichtiger sein, wenn mehr Menschen in die Städte ziehen. U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse sind das Mittel der Wahl, um eine Mobilität ohne eigenes Auto überhaupt erst zu ermöglichen. Es gilt deshalb in Zukunft umso mehr, den ÖPNV zu fördern und auszubauen.

Der Klimawandel schreitet weiter voran. Es gilt das Innovationspotenzial des ÖPNV zu nutzen, um das Ziel einer klimaneutralen Metropole zu erreichen. Dafür muss die Fahrzeugflotte zu 100 Prozent auf ressourcenschonende und energieeffiziente Antriebstechnologien sowie auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt werden.

Die Nutzung mobiler Kommunikationsgeräte wird in Zukunft noch stärker verbreitet sein. Informationen können immer schneller und individualisierter zum Fahrgast gebracht werden. Gleichzeitig muss die BVG aber auch ohne diese Systeme benutzbar bleiben.


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